Alzheimer vorbeugen: geht das?

Alzheimer vorbeugen – was hilft wirklich?

Gesund und selbstbestimmt alt werden, ganz ohne Unterstützung – das wünschen wir uns doch alle. Auch wenn die Alzheimer-Krankheit immer noch nicht heilbar ist, kannst du einiges an Prävention tun, um dein Krankheitsrisiko senken. Im rechtlichen Bereich solltest Du außerdem sicherstellen, dass deine Vorstellungen und Wünsche auch im Krankheitsfall berücksichtigt werden. Wir zeigen dir, was Du tun kannst, um so gut wie möglich Alzheimer vorzubeugen.

Keine Heilung, aber frühzeitige Versorgung

Da Alzheimer immer noch nicht geheilt werden kann, gewinnt das Thema Prävention in der Alzheimer-Forschung zunehmend an Bedeutung.

Studien zeigen, dass Menschen mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer erkranken, wenn Sie sich:

  • regelmäßig bewegen
  • geistig fit bleiben
  • viel unter Menschen sind
  • gesund essen
  • allgemein auf auf gesundheitliche Risikofaktoren achten

Eine frühzeitige gesetzliche Regelung ist wichtig. Das Thema solltest Du auf keinen Fall aufschieben. Selbst in den schwerwiegendsten Krisensituationen besteht kein gesetzliches Vertretungsrecht für den Ehepartner oder einen erwachsenen Verwandten – hier sollte also frühzeitig eine Patientenverfügung ausgefüllt werden. Sollte bereits Alzheimer diagnostiziert worden sein, ist das kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Wichtig ist, dass du weiterhin positiv denkst, die Macht der Gedanken nutzt, um dir und deinem Umwelt weiterhin ein positives und hoffnungsvollen Gefühl zu geben.

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5 Maßnahmen zur Vorbeugung von Alzheimer

Die üblichen Tipps zur Alzheimer-Prävention kennst Du schon schon längst? Dazu gehört beispielsweise, dass Du dein Gehirn bei Laune halten (Sprache lernen, Gedächtnistraining usw.) sollst, dich regelmäßig bewegen, Stress reduzieren und allgemein einen gesunden Lebensstil pflegen solltest.

Im Folgenden findest Du jedoch die 5 Tipps zur Vorbeugung von Alzheimer, die dir möglicherweise noch nicht bekannt sind und die dir dabei helfen, dauerhaft geistig fit und geschützt zu sein.

1. Achte auf sauberes Trinkwasser

Da Menschen, die in Gebieten leben, in denen das Trinkwasser mehr als 250 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthält, mit fast zehnmal höherer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer erkranken als Menschen, deren Trinkwasser keinen so hohen Aluminiumgehalt aufweist, ist eine nützliche Alzheimer-Prophylaxe die Wahl aus einem möglichst hochwertigen, aluminiumfreien Trinkwasser.

Es ist auch bekannt, dass Aluminium in Trinkwasser umso negativer ist, je niedriger der pH-Wert des Wassers ist (umgangssprachlich als sauer bezeichnet) und je weniger wichtige Mineralien, wie Kalzium, Magnesium oder Silizium enthalten sind.

Das ideale Trinkwasser sollte daher leicht basisch, mineralisiert und gleichzeitig aluminiumfrei sein.

Um dich mit gesunden Trinkwasser zu versorgen, sind Wasserfilter sehr gut geeignet. Diese filtern nicht nur das Aluminium aus dem Wasser, sondern bewahren dich auch vor anderen Schwermetallen, Giftstoffen, Pestizidrückständen und anderen Schadstoffen.

Hochwertige Trinkwasserfilter versetzen dein Wasser zudem in einen leicht alkalischen und mineralisierten Zustand. Dies erfordert keine teure Umkehrosmoseanlage und kein Wasserionisierers. Hochwertige Wasserfilter, müssen oft nicht einmal an die Wasserleitung angeschlossen werden, sind einfach einzurichten und nicht zuletzt für fast jeden erschwinglich.

2. Ausreichend Calcium und Magnesium zu sich nehmen

Die richtige Calcium- und Magnesiumversorgung schützt gegen die negativen Auswirkungen von Aluminium – ergänzend zu einem Wasserfilter. Du solltest jedoch nicht nur auf den Kalziumgehalt eines Lebensmittels oder Nahrungsergänzungsmittels achten, sondern insbesondere auch darauf, ob das jeweilige Lebensmittel auch gesund ist.

Chiasamen, Sesam, Mohn, Haselnüsse, Mandeln, Amaranth, Hafer, getrocknete Feigen, getrocknete Aprikosen, Brokkoli, Spinat, grünes Blattgemüse, Kohlgemüse, Wildgemüse (wie Brennnesseln) sind ideal für eine optimale Kalziumversorgung.

Für eine optimale Magnesiumversorgung eignen sich auch viele der kalziumreichen Lebensmittel, da sie häufig auch sehr magnesiumreich sind – so fällt dir Wahl der Lebensmittel deutlich leichter.

Spitzenreiter unter den Magnesiumlieferanten sind:

  • Amaranth
  • Quinoa
  • getrocknete Bananen
  • Kaktusfeigen
  • getrocknete Feigen
  • Purslane
  • Brennnessel
  • Mangold
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Sesamsamen

3. Auf Aluminium verzichten

Verwende ausschließlich aluminium- und parabenfreie Deodorants. Wenn du auch Nummer sicher gehen möchtest, solltest Du deine Hygieneartikel im Naturkosmetikhandel kaufen.

Es ist besser, Fertigprodukte in aluminiumhaltigen Verpackungen und Dosengetränken zu vermeiden – nicht nur wegen des Aluminiums, sondern auch, weil die meisten Produkte dieser Art nicht Teil einer gesunden Ernährung sind. Ihr Verarbeitungsgrad ist hoch und ihr Anteil an synthetischen oder gentechnisch veränderten Lebensmittelzusatzstoffen ist meist ebenfalls sehr hoch.

4. Antioxidantien

Alzheimer ist mit schwerem oxidativem Stress verbunden, was zwei Dinge bedeutet: Erstens hat der Körper zu wenig körpereigene Antioxidantien (z. B. Glutathion und Superoxiddismutase) und zweitens erhält er auch von außen nicht genügend Antioxidantien, die meist über die Nahrung in den Körper gelangen.

Interessanterweise erhöht Aluminium nicht nur den schädlichen oxidativen Stress im Körper und Gehirn, sondern vernichtet auch die körpereigenen Antioxidantien Glutathion und Superoxiddismutase. Aluminium zerstört einerseits und sorgt andererseits dafür, dass sich der Körper gegen diese zerstörerischen Prozesse nicht mehr wehren kann.

Gegenmaßnahmen in Form von hochwirksamen Antioxidantien sind daher dringend erforderlich. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Alzheimer besser verhindert oder sogar verzögert wird, wenn die Person ausreichend mit Antioxidantien versorgt ist.

Die körpereigenen Antioxidantien Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion können über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Glutathion ist als Einzelsubstanz erhältlich, während Superoxiddismutase in Form von Gerstengrassaftpulver aufgenommen werden kann, da Gerstengras zu den Pflanzen mit dem höchsten SOD-Gehalt gehört und unter anderen auch in der Phytotherapie sehr beliebt ist.

Zusätzliche Antioxidantien können einerseits über eine vitalstoffreiche und antioxidantienreiche Ernährung zugeführt werden, sollten aber im Zweifel über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Astaxanthin, OPC, Vitamin C aufgenommen werden.

5. Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung von Alzheimer

Mehrere Studien legen nahe, dass Kurkuma nicht nur die Ablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten auflösen, sondern auch geschädigte Nervenzellprozesse reparieren kann.

Wenn Du Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel verwenden möchtest, achte darauf, dass eine bestimmte Menge Piperin (ein Pflanzenstoff aus schwarzem Pfeffer) enthalten ist. Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit von Kurkuma-Wirkstoffen um ein Vielfaches und so wirkt das Kurkuma schneller und besser.

Optimiere deine Ernährung mit hochwertigen, enzymatisch aktiven Nahrungsergänzungsmitteln, die wertvolle, gehirnrelevante Aminosäuren enthalten. Zum Beispiel erfüllen die AFA-Algen diese Kriterien.

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