Was ist Meditation?

Was ist Meditation? – wir erklären es!

Meditation ist eine Technik, mit der man seine Gedanken, Gefühle und Energieflüsse kontrollieren und steuern kann. Du arbeitest bei Meditation mit Aufmerksamkeit, Konzentration und deiner Vorstellungskraft. Die Meditation ist ein Werkzeug, um die eigene Seele kennenzulernen und deine innere Stimme zu erkennen. Was genau Meditation ist und wie du meditierst, erfährt du im Folgenden.

Was ist Meditation?

Als Meditation wird vieles bezeichnet, was oft jedoch nicht wirklich etwas mit Meditation zu tun hat. Dazu zählen beispielsweise Visualisierungen und Fantasien, die meditative Übungen sind, aber nicht den Kern der Meditation im engeren Sinne treffen.

Meditation bedeutet:

  • In der Gegenwart, im Hier und Jetzt sein – als Beobachter oder stiller Zeuge
  • Einfach da zu sein – ohne Ziele, Absichten oder Aufgaben etwas zu tun
  • Den ständigen Gedankenstrom zur Ruhe kommen zu lassen
  • Achtsamkeit und Bewusstsein für den Alltag zu üben
  • Das Hier und Jetzt zu akzeptieren und geschehen zu lassen.
  • Die Übung, Empfindungen, Gefühle und Gedanken bewusst wahrzunehmen
  • Sich in der Stille für einen Bewusstseinsraum des Nichtdenkens und Nichtwissens zu öffnen und dabei mit den Kräften der Intuition, Inspiration und Kreativität in Berührung zu kommen

Im folgenden Video wird noch einmal kurz erklärt, was genau Meditation ist und wie diese funktioniert:

Was ist Meditation nicht?

1. Meditation ist keine Entspannungstechnik

Sicher, entspannt meditieren. Das ist aber eher ein positiver Nebeneffekt.

Meditation bietet körperliche und geistige Entspannung, weil dies notwendig ist, um das wahre Ziel der Meditation zu erreichen. Natürlich kannst Du die Meditation auch dafür nutzen, um entspannter und gelassener zu werden – das ist überhaupt kein Problem. Dabei nutzt Du dann jedoch nur einen kleinen Teil des gesamten Potenzials aus.

Darum wird niemand dir böse sein, wenn du die Meditation lediglich zur Entspannung nutzen möchtest. Aber Du verpasst etwas viel Besseres als Entspannung und Gelassenheit, das Du genauso gut mitnehmen kannst, wenn Du ohnehin schon meditierst.

2. Meditation ist nicht „nichts tun“

Diejenigen, die ein bisschen mehr mit Meditation und den verschiedenen Arten der Meditation zu tun haben, neigen dazu zu glauben, dass es beim Meditieren einfach darum geht, nichts zu tun und an nichts zu denken. Auch das ist nicht wahr.

Leere oder Stille ist auch ein Nebeneffekt der Meditation, der unvermeidlich irgendwann eintritt, gerade wenn Du bewusst und regelmäßig meditierst. Aber wenn Du dich einfach hinsetzen und nichts tust, wirst Du das große Ganze der Meditation nicht verstehen. Im Gegenteil, je weniger Du tust, desto schwerer wird es, in einen meditativen Zustand zu verfallen. Beim Meditieren geht es mehr darum, das Chaos und den Lärm zu sehen, ohne sich daran zu halten und sich der Konzentration und Achtsamkeit bewusst zu sein.

Meditation ist alles andere als „nichts tun“. Es kann sogar eine große Anstrengung sein. Es geht viel mehr darum, alle Energie und Anstrengungen auf ein bestimmtes Ziel zu lenken und zu halten – dies ist meist gar nicht so leicht und benötigt Übung.

3. Meditation bedeutet nicht, die Kontrolle aufzugeben

Wir lassen uns täglich von unserem Verstand kontrollieren. Er diktiert unser Leben durch Gedanken und Gefühle. Meditation ist im wahrsten Sinne des Wortes, diese Kontrolle über unseren Geist wiederzugewinnen und die Macht der Gedanken zu spüren!

Wie meditiere ich richtig?

Meditieren dient letztendlich nur einem Zweck: Aktive Aufmerksamkeit!

Sicher, das höhere Ziel der traditionellen Meditation ist „Erleuchtung“ oder „Erwachen“. Grundlage hierfür ist jedoch ausschließlich die bewusste Steuerung unserer Aufmerksamkeit.

Erleuchtung ist eine Folge der Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit gezielt und konsequent zu steuern. Zumindest sagen das die Meister, die seit Jahrzehnten meditieren.

In unserem täglichen Leben ist unsere Aufmerksamkeit wie ein kleiner Schlüsselpunkt. Er hüpft innerhalb von Sekunden von einer Sache zur anderen. Schnell sitzt er auf den hübschen Kleidern im Schaufenster, dann auf dem Hut eines Mannes in der Fußgängerzone und kurz darauf bei dem Gedanken an dein Abendessen. Er ist ständig in Bewegung und flitzt mit unglaublicher Geschwindigkeit herum. Deshalb ist unser Leben meistens unbewusst.

Diese Aufmerksamkeit bewusst zu steuern ist ein großes Ziel der Meditation.

Was ist der Zweck von regelmäßiger Meditation?

Wer regelmäßig meditiert,

  • lebt mehr in der Gegenwart, anstatt durch zwanghaftes Denken vorwiegend in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein.
  • erhält Kraft und Energie aus dem Kontakt mit seinem inneren Ich und dem Jetzt.
  • ist in der Lage, die Herausforderungen des Alltags mit mehr Selbstvertrauen und Gelassenheit zu begegnen.
  • wird nicht nur aus dem Verstand heraus handeln, sondern intuitiv erkennen, was richtig und konsequent ist.
  • lebt gesünder und mit mehr Freude am Leben, weil die Wahrnehmung der momentanen Ereignisse durch unsere sSnnesorgane den Genuss der vielen schönen Dinge im Leben steigert.

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