Umfrage: Die Deutschen sporteln am liebsten alleine
Hamburg (humannews) – Die Deutschen lieben den Sport - zumindest vor dem Fernseher. Über 27 Millionen Fans verfolgen hierzulande die Spiele der Weltmeisterschaft. Echte Ballverliebte, die selbst in ihrer Freizeit das Runde ins Eckige bringen, gibt es allerdings nur wenige. Eine repräsentative Umfrage1 der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Lediglich fünf Prozent der Menschen in Deutschland spielen in ihrer Freizeit aktiv Fußball, darunter wie zu erwarten vor allem Männer. Immerhin jeder zehnte von ihnen schnürt regelmäßig die Stollenschuhe. Von den Frauen zieht es nur eine von hundert Frauen aufs Fußballfeld.
Stattdessen sind Individualsportarten beliebt: Während nur ein Viertel der
Sporttreibenden mit einer Mannschaft oder einem Kurs trainiert, sportelt schon jeder Zweite am liebsten alleine. Das zeigt sich auch in der
Beliebtheitsskala: 39 Prozent der Aktiven schwingen sich am liebsten aufs
Rad, 32 Prozent lassen sich durch klassisches Fitnesstraining, Gymnastik
oder Aerobic ins Schwitzen bringen, ein Viertel bevorzugt (Nordic) Walking
und ebenso viele verausgaben sich am liebsten beim Schwimmen. Auch Joggen ist mit 22 Prozent immer noch beliebter bei den Hobby-Sportlern als Fußball.
TK-Bewegungsexperte Uwe-Folker Haase: "Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein tolles Ereignis und es wäre doch klasse, wenn der Fußballfunke
überspringt und den ein oder anderen selbst zum Spielen motiviert!" Denn
nicht nur der Spaßfaktor ist groß: "Neben der Koordination trainieren
Fußballspieler ihre Bein- und Gesäßmuskulatur sowie das gesamte
Herz-Kreislauf-System", so der Sportwissenschaftler.
1Im Auftrag der TK hat Forsa im Juni 2013 bevölkerungsrepräsentativ 1.003 Erwachsene in Deutschland zu ihrem Bewegungsverhalten befragt.
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