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Buchtipp: Wildnisfamilie
© www.sei-mal-anders.de
Buchtipp: Wildnisfamilie
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10.03.15 | 

Alexandros Tagaras

 | Gesellschaft & Soziales

Buchtipp: Wildnisfamilie

„Moderne Natur“ – im Wald leben oder selbst wieder zum Wald werden?

München (humannews) – Alexandros Sun Eagle ist Wildnispädagoge und Reisender. Seiner inneren Stimme folgend entschied er sich, sein Studium erfolgreich abzubrechen und seinen Traum zu leben: ein Jahr in der nördlichen Wildnis Amerikas zu verbringen. Im Rahmen eines geleiteten Wildnisprogramms kamen 25 Erwachsene und 17 Kinder zusammen, um als Clan, ähnlich einem Naturvolk, zu leben. In dieser Zeit erfuhr Aexandros viel über sich selbst, lernte neu-alte Wege kennen und für ein Jahr ohne Technik und Zivilisation zu sein.

 

Um was es im Familienwildnisjahr ging: immer um die Natur. Weg von der Romantik übers Draußenleben, hin zur herausfordernden und schönen Realität. Aber auch um Gemeinschaft: um Kommunikationsmethoden und Werkzeuge für einen friedlichen und heilenden Umgang miteinander. Um das natürliche Begleiten von Kindern. Und um Abenteuer: Erlebnisse, die die meisten nur aus Filmen oder Büchern kennen. Und um Selbst-Erfahrung: Alexandros teilt in seinem Buch seine Gedanken, Höhen und Tiefen sowie Gefühle aus diesem Jahr.

 

Bestellung und mehr Infos unter www.sei-mal-anders.de

 

 

Alexandros Sun Eagle: „Die Welt ist geprägt durch die Erfindungen und Kreationen des Menschen. Die einen sehen darin einen Fortschritt und die anderen kehren lieber wieder zurück zur Natürlichkeit. Aber es gibt neue und einfache Wege, die heutige moderne Gesellschaft wieder in Einklang mit der Natur zu bringen.

 

Einst lebten die Menschen in der Natur. Dann wurde nach und nach eine Zivilisation geschaffen und im Zuge dessen entfernte sich der Großteil der Menschheit vom direkten Leben in der Natur. Heute erkennen immer mehr Menschen, wie wichtig jedoch dieser Bezug zu Wald und Wiese ist und, dass es ganz ohne nicht geht. Zur gleichen Zeit schreitet die moderne Gesellschaft mit großen Schritten voran und komplexe Technologie wurde zum festen Bestandteil des Lebens.

 

Durch diese beiden „Trends“ entsteht teilweise eine Kluft zwischen den Interessen. Doch muss man sich wirklich entscheiden, ob man nun natürlicher oder moderner leben möchte? Die Antwort darauf liegt wahrscheinlich, wie so oft, in der Mitte. Gute Beispiele dafür sind Bewegungen wie Permakultur, wo Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Natur passiert; alternative Schulformen, bei denen der einzelne Mensch und seine individuelle Entwicklung wieder im Vordergrund steht; bewusste Ernährung, sodass nicht nur die Gesundheit des Menschen sondern auch die seines Umfeldes geachtet wird; spirituelle Praktiken – wie Yoga, Meditation oder Heilungstherapie – die nicht mehr als Weltflucht aber vielmehr als Kraftquelle für das tägliche Leben genutzt werden und die Integration der modernen Technologie, sodass auch Maschinen immer weniger Zerstörung anrichten und nachhaltig dem Leben auf dieser Erde von Nutzen sind.

 

Ganz praktisch gibt es auch ein paar Dinge, die jeder umsetzen kann, um in sich wieder zur Natur zu werden; unabhängig davon, ob man sich im Wald oder inmitten der Stadt befindet. Eckpfeiler dafür ist eine ehrliche Kommunikation, also respektvoll und ohne etwas zu verschweigen die inneren Empfindungen zu teilen. Scham ablegen und offen auf andere Menschen zugehen, so als ob jeder ein Freund ist. Spontan sein und dem nachgehen, was man im Inneren für sich als richtig spürt, ohne darüber nachzudenken, was andere davon halten könnten. Den Ausgleich zwischen Aktivität und Ruhephasen schaffen. Oder hat jemand schon einmal ein Reh mit Burnoutsyndrom gesehen bzw. ein Eichhörnchen, das keine Lust mehr hat Nüsse zu sammeln?

 

Natur und Moderne

 

Da, wo die Frage „Natur oder Moderne“ zur Antwort „Natur und Moderne“ wird, kann eine friedvolle Lebensbasis geschaffen werden, sodass die natürlichen Interessen des Menschen nach dem Leben im Einklang mit der Natur und nach kreativer Neuschöpfung ihren Raum haben. Und sich auch noch so ergänzen, dass die Bereiche zum Vorteil aller ineinander greifen.

 

Wer also nicht in einer einsamen Hütte im Wald leben möchte, aber trotzdem im Sinne der Natur leben will, kann sich folgende Fragen stellen: „Welche Absicht hat mein Handeln und spiegelt diese Absicht die Natur wieder?“ Die Natur geht mit bestem Beispiel voran, wenn es darum geht, nachhaltig Leben auf diesem Planeten zu gewähren und gleichzeitig immer neue Kreationen hervorzubringen. Wenn der Mensch sich dementsprechend wieder so verhält, dass alle Handlungen und Erfindungen nicht nur ihm, sondern allem Leben auf der Erde dienlich sind, dann wird er selbst wieder zum „Wald“.“

 

Alexandros „Sun Eagle“ Tagaras

„Wildnisfamilie - Ein Jahr leben wie ein Naturvolk“

Taschenbuch, 198 Seiten, 13,9 x 20,5 cm

15,95 Euro

ISBN 978-3-86870-771-7

Bestellungen unter: suneagle(at)sei-mal-anders.de und www.sei-mal-anders.de

 

www.humannews.de


Pressekontakt:
Alexandros Tagaras
Rheinstrasse 7
80803 München
Telefon: 0175 8424966
Homepage: http://www.sei-mal-anders.de



Schlagwörter:
Natur, Buchtipp, Zivilisation, Authentizität, Selbsterfahrung, gemeinsam