Im Trend: Minimalismus im Alltag – Portale für ein einfaches Leben
Berlin (humannews) – Konsum ist nicht alles: Immer mehr Menschen entdecken Verzicht als neuen Lebensstil. Sie leben ökologisch bewusst, teilen ihren Besitz mit anderen, verwenden Dinge wieder und engagieren sich für die Gemeinschaft. Egal ob Lebensmittel, Kleidung, Möbel oder Urlaub – in vielen Lebensbereichen lässt es sich mit dem neuen nachhaltigen Lebensstil gut leben und sparen. Mittlerweile haben sich zahlreiche Menschen dem sogenannten Downshifting-Trend verschrieben. Der Fokus auf die sogenannte „Freiwillige Einfachheit“ stellt eine Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft dar. Anhänger der Downshifting-Bewegung versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Das Online-Portal für Privatunterkünfte www.wimdu.de stellt die spannendsten alltagstauglichen Alternativen zum hektischen Leben im Überfluss vor.
Konstruieren statt konsumieren: Möbel selbst zimmern
Das „Do it yourself“-Prinzip hat sich der Berliner Designer Van Bo Le-Mentzel auf die Fahnen geschrieben. Möbel wie der „24-Euro-Sessel“ oder der „Berliner Hocker“ aus seiner Hartz IV-Serie haben mittlerweile Kult-Status und kosten fast nichts außer ein wenig Zeit. Noch dazu sehen sie äußerst modern aus. Der Architekt, der einst auf staatliche Hilfe angewiesen war, möchte Menschen mit kleinem Geldbeutel dazu anregen, sich selbst als Schreiner zu versuchen. Van Bo Le-Mentzels Möbelbau-Anleitungen gibt es bei ihm auf Anfrage: hartzivmoebel.blogspot.de. Alles, was er dafür möchte, ist ein Foto vom fertigen Ergebnis und die dazugehörige Geschichte, um sie auf seinem Blog vorzustellen.
Aus alt mach neu: Kleidertausch-Partys
Heute rein, morgen raus: Noch nie war die Fluktuation im Kleiderschrank so groß wie heute. Kleidertausch-Partys sind die sparsame Alternative zum Shopping-Trip, um für Abwechslung im Schrank zu sorgen. Wem die gut erhaltenen und kaum getragenen Klamotten zu schade für den Altkleider-Container sind, der kann sie bei Kleidertausch-Partys anderen kostenlos zur Verfügung stellen und sich im Gegenzug selbst mit neuen Outfits eindecken. Die Tauschbörsen gibt es in vielen deutschen Städten. Was dort übrig bleibt, wird meist an einen wohltätigen Zweck gespendet. Eine Übersicht bietet www.klamottentausch.net.
Urlaub mit gutem Gewissen: Schlafen auf der Alm oder im Bauwagen
Auf einer einsamen Berghütte in der Steiermark tauschen Urlauber Hotelzimmer-Luxus gegen totale Verbundenheit mit der Natur: Vor der Tür gibt es nichts als Wald und einen Brunnen mit fließendem Wasser. Benachbarte Almen bieten frische Lebensmittel aus der Region wie Milch und Käse an. Strom gibt es nicht – dafür sitzen die Hüttenbewohner nach Einbruch der Dunkelheit im Schein von Kerzen und Petroleumlampe beisammen. Von der Hütte gehen zahlreiche Wanderwege ab. Das Hütten-Angebot gibt es unter www.wimdu.de/offers/3ID8VP1U. Noch mehr einsame Hütten für einen Urlaub im Zeichen der Entschleunigung bietet www.huettenpartner.de.
Auch im Bauwagen in Norgaardholz an der Ostsee in der Nähe von Flensburg urlauben Gäste im Einklang mit der Natur. Der nach ökologischen Kriterien erbaute Wagen ist gut gedämmt, bei kühleren Temperaturen wird mit einem Kaminofen geheizt. Als Badezimmer dient ein separater Wagen mit Komposttoilette und Dusche. Umgeben ist der Wagen von einem großen Garten, in dem die Vermieterin Früchte, Gemüse und Blumen anbaut. Bei der Gastgeber-Familie erhält man verschiedene Bio-Lebensmittel und Trinkwasser sprudelt aus der grundstückseigenen Eiszeit-Quelle. Die Naturstrände und Schutzgebiete in der Umgebung lassen sich mit dem Fahrrad erkunden. Buchbar ist der Wagen auf www.wimdu.de/offers/5FM0UBCJ.
Eigenes Gemüse anbauen: Urban Gardening
In Städten wie Berlin, München oder Köln gibt es Vereine, die gemeinsam ihre Stadt bepflanzen – viele von ihnen haben bereits lange Wartelisten für die beliebten Beete. Neben dem dekorativen Effekt der Blumen und Sträucher geht es ihnen auch um ein besseres Verständnis für die Natur. Die Hobby-Gärtner tauschen sich untereinander zu ökologischem Anbau aus und versorgen sich selbst mit Obst, Gemüse und Kräutern. Ein eigenes Gartenrestaurant, das biologische Gerichte serviert, gibt es in den Prinzessinnengärten in Berlin prinzessinnengarten.net/.
Der Münchner Verein „O’pflanzt is“ bietet neben der Möglichkeit zum Mitgärtnern auch Workshops zu grünen und sozialen Themen an: www.o-pflanzt-is.de/. Und die Kölner Hobbygärtner-Initiative „Gartenpiraten“ betreibt das Portal www.GartenPiraten.net, auf dem sich urbane Bepflanzungsprojekte aus ganz Deutschland vernetzen.
Lebensmittel verwenden statt verschwenden: Foodsharing
Schon lange wird kritisiert, dass täglich viele gut erhaltene Lebensmittel im Müll landen. Initiativen wie das Portal www.foodsharing.de wollen das ändern: Hier können Privatpersonen genauso wie wirtschaftliche Betriebe übrig gebliebene Lebensmittel kostenlos anbieten oder abholen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Läden, die zu einem geringen Preis übriggebliebene oder aussortierte Lebensmittel anbieten und sie damit vor dem Müll retten. Backwaren vom Vortag oder Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern gibt es bei „Leckeres vom Vortag“ in Nürnberg, in Berlin bekommt man bei „Second Bäck“ Brot und Kuchen vom Vortag.
Wimdu ist die zentrale Plattform für weltweite Unterkünfte aller Art. Das Portal verfügt aktuell über 235.000 individuelle Unterkünfte in mehr als 100 Ländern. Die Bandbreite reicht von Stadtwohnungen bis hin zu Domizilen in Strand- und Ferienregionen – auch kuriose Unterkünfte wie Baumhäuser, Höhlen oder Flugzeuge sind im Portfolio. Wimdu positioniert sich damit als die Alternative zum Hotel. Die Qualität der Plattform wurde im November 2011 vom TÜV Saarland mit der Top-Bewertung von 1,6 bestätigt.
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