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© Fotograf Keiron O’Connor
24.04.14 | 
 | Gesellschaft & Soziales, Umwelt & Natur

Fashion Revolution Day

Weltweiter Aktionstag fordert ein Umdenken in der Modeindustrie


Wien/Österreich (humannews) – Who made your clothes? Diese Frage stellt der erste Fashion Revolution Day am 24. April 2014 und ruft alle auf, ein symbolisches "#INSIDEOUT"-Zeichen zu setzen. An diesem Tag soll die Kleidung umgedreht (mit dem Label nach außen) getragen werden, um die Herkunft zu hinterfragen.

 

Der weltweite Gedenk- und Aktionstag findet anlässlich des ersten Jahrestages des Zusammensturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Dhaka, Bangladesch statt. Bei dem schwersten Fabrikunfall in der Geschichte der Textilindustrie kamen 1138 ArbeiterInnen ums Leben, mehr als doppelt so viele wurden schwer verletzt.

 

"Mit dem Fashion Revolution Day wollen wir erneut auf soziale Missstände in der Bekleidungsindustrie aufmerksam machen. An dem Tag gedenken wir den Opfern von Rana Plaza, gleichzeitig wollen wir darüber sprechen, wie wir die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie endlich wirklich verbessern können. Es ist Zeit umzudenken und alle, ModeproduzentInnen und KonsumentInnen sowie die Politik, müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden" erklärt Nicole Kornherr, Mit-Organisatorin der Fashion Revolution Day in Österreich. "Wir rufen dringend auf, die globale Petition für faire Entschädigung der Rana Plaza-Opfer zu unterstützen.“ www.cleanclothes.at/de/urgent-actions/

 

Aktionen weltweit

 

In über 50 Ländern unterschiedliche Aktionen wie Events, Flashmobs und Workshops geplant. Die Clean Clothes Kampagne veranstaltet am 24. April 2014 in Wien auf der Mariahilfer Straße Ecke Museumsplatz zwischen 10.00 und 12.00 Uhr eine Straßenaktion "Gedenksteppich" und stellt eine "brennenden Fabrik" als Mahnmal auf. Am Abend werden im Ebenberg Shop (Neubaugasse 4) Kurzfilme gezeigt mit anschließendem Get Together. Am 25. April 2014 lädt die Clean Clothes Kampagne und CARE Österreich ins Admiral Kino zu einem Filmscreening mit anschließendem Filmgespräch ein. Leute sollen ihre Kleidung umgedreht (mit dem Label nach außen) tragen, sich damit fotografieren und diese Fotos mit dem Hashtag #INSIDEOUT und der Adressierung "@...brand xy [z.B. @HM] Who made my clothes?" über Social Media teilen. Hierfür wurde eigens eine österreichische Facebook-Seite angelegt: https://www.facebook.com/fashionrevolutionaustria.org

 

Zahlreiche Shops in Wien werden ihre Schaufenster entsprechend dekorieren oder Teile ihres Sortiments im Laden #INSIDEOUT auf links präsentieren.

"Es geht uns nicht nur darum, auf die Arbeitsumstände aufmerksam zu machen. Wir wollen auch zeigen, dass es bereits viele Alternativen gibt. Es erscheinen immer mehr grüne und faire Shops, DesignerInnen und Messen. Das beweist, dass es Möglichkeiten gibt Mode unter fairen Arbeitsbedingungen und umweltverträglich herzustellen und zu konsumieren", so Laura Ebenberg und Kathrin Haumer, Inhaberinnen des Ebenberg Shops und Greenground Stores in Wien.

 

Hintergrund

Fashion Revolution Day wurde von Carry Somers ins Leben gerufen, Pionierin der Fair Trade Bewegung und Gründerin des Hut-Labels Pachacuti. Mit einem internationalen Koordinationsteam bestehend aus Designern, Pressevertretern, Aktivisten und Experten aus der Modebranche und darüber hinaus bildet der Fashion Revolution Day eine Bewegung, die den öffentlichen Dialog sucht, um neue Lösungsansätze zu diskutieren und einen Wandel in der Textilindustrie hervorzurufen. In bisher mehr als 50 Ländern haben sich Vertreter zu diesem Zweck zusammengefunden.

Das Organisationskomitee für Österreich: Laura Ebenberg (Ebenberg Shop), Kathrin Haumer (Greenground), Frans Prins (Experte für nachhaltige Mode), Nicole Kornherr (Die Sicherheitsnadel.at), Michaela Königshofer (Clean Clothes).

 

www.fashionrevolution.org

 

Alle Informationen zu Aktionen in Österreich unter: https://www.facebook.com/fashionrevolutionastria.org

 

www.humannews.de


Pressekontakt:
Laura Ebenberg
Telefon: +43 699 1528 7226
E-Mail: [email protected]
Homepage: http://www.fashionrevolution.org



Schlagwörter:
Fair, Mode, Fashion, Arbeitsbedingungen, Aktionstag, Textilindustrie