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30.07.12 | 
 | Sanfte Medizin
Körpersignale richtig deuten: Tipps vom Experten

Harmlos oder ernst? Wann das vermeintliche „Zipperlein“ einen Arztbesuch erfordert


Hamburg (humannews) – Die einen laufen bei jedem Zwicken zum Arzt, die anderen sitzen Schmerzen oder Unwohlsein lieber aus. Doch Alarmzeichen des Körpers auf die leichte Schulter zu nehmen, kann zu schweren Folgeerkrankungen führen. „Ich rate jedem, der regelmäßig wiederkehrende Symptome hat, einen Arzt aufzusuchen“, sagt Dr. Tomas Stein, Kardiologe und Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Denn jedes Symptom hat eine Ursache – und die gilt es abzuklären. Gehen Sie lieber einmal mehr zum Arzt, als eine mögliche Krankheit zu verschleppen. Rechtzeitig erkannt, können Sie häufig schon mit einer Umstellung in Ihrer Lebensweise ernste Folgen vermeiden und den Symptomen Adieu sagen.“

 

Tinnitus: Pfeifen, Klingeln, Brummen im Ohr
Der Fachbegriff für Ohrgeräusche lautet „Tinnitus“. Viele Menschen kennen das Phänomen, wenn sie plötzlich pfeifende, klingelnde, brummende oder rauschende Töne im Ohr wahrnehmen. „Manchmal stecken Erkältungen dahinter, aber sobald es regelmäßig zu Ohrgeräuschen kommt, liegt meist eine Durchblutungsstörung der Innenohrgefäße vor“, erklärt Dr. Tomas Stein. „Die Ursachen können Kreislauf- oder Stoffwechselprobleme, Blutdruckschwankungen oder Stress sein. Suchen Sie einen Facharzt auf, um ernste Folgen zu verhindern, denn was viele nicht wissen: Ein Tinnitus kann auch Vorbote eines Hörsturzes oder Schlaganfalls sein.“

 

Präventions-Tipp von Dr. Tomas Stein:
„Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck regelmäßig, lernen Sie Entspannungstechniken, essen Sie ausgewogen und fettarm, um hohe Blutfettwerte zu vermeiden, und verzichten Sie auf Nikotin- und übermäßigen Alkoholgenuss.“

 

Schwindel: Taumel im Alltag
Alles dreht sich, ein Sog zieht sie in die falsche Richtung – viele Menschen leiden unter Schwindel. „Schwindel ist ein Alarmzeichen des Gehirns und Hinweis darauf, dass der Gleichgewichtssinn gestört ist“, weiß Dr. Stein. „Die Palette an Ursachen ist groß. Es kann eine Kreislaufschwäche dahinterstecken, weil der Betroffene zu wenig getrunken oder gegessen hat. Weitere Gründe können Erkrankungen des Innenohrs, des Herzens, der Halswirbelsäule oder Gefäßerkrankungen im Gehirn sein.“ Deshalb sei es wichtig, so Dr. Stein, eine klare Diagnose zu stellen. „Oberste Priorität hat es, Ursachen auszuschließen, die zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen können.“ Denn nicht selten – gerade bei Älteren oder Menschen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Übergewicht – sind wiederkehrende Schwindelanfälle Anzeichen für einen Schlaganfall.“

 

Präventions-Tipp von Dr. Stein: „Bewegen Sie sich regelmäßig und sorgen Sie für ergonomisches Sitzen im Büro, um Ihre Halswirbelsäule zu entlasten. Essen Sie gesund, streichen Sie fettreiche Kost von Ihrem Speiseplan und vermeiden Sie alle Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bluthoch- druck, hohe Blutfettwerte, die die Entstehung einer Arteriosklerose fördern.“

 

Herzrhythmusstörung: Stolpern in der Brust
Meist völlig unerwartet kommt es bei vielen Menschen zu unregelmäßigem Herzschlag. Der Betroffene hat das Gefühl, das Organ stolpere. „Gelegentliche Arrhythmien sind nicht ungewöhnlich und können jeden treffen“, erklärt Dr. Stein. „Ursächlich sind häufig Anspannung, Schlafmangel oder Alkoholgenuss. Treten Herzrhythmusstörungen jedoch regelmäßig oder anhaltend über mehrere Minuten oder Stunden auf oder ist bereits eine Herzerkrankung vorbekannt, dann rate ich dringend zu einem Besuch bei einem Facharzt. Bei Begleitbeschwerden wie Atemnot, Schmerzen in der Brust oder Schwindel, sollte ein Notarzt verständigt werden.“ Denn hinter dem umgangssprachlichen Herzstolpern können ernsthafte Herzerkrankungen wie Herzmuskelentzündungen, ein Herzinfarkt oder Herzklappenfehler stecken.

 

Präventions-Tipp von Dr. Tomas Stein: „Es gilt, generell auf einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung zu achten. Verzichten Sie idealerweise auf Nikotin, genießen Sie Alkohol in Maßen und suchen Sie sich einen Ausgleich zum stressigen Alltag – beim Sport oder mit einem schönen Hobby.“

 

Sensibilitätsstörungen: Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen
Mal kribbelt’ s im Gesicht oder am Kopf, mal fühlen sich Arme oder Beine taub an – dies sind Zeichen für ein Nerven- oder Durchblutungsproblem. Es kann harmlose Ursachen haben, zum Beispiel wenn Arme oder Beine durch ungünstiges Liegen einschlafen. „Ein Kribbeln wird zunächst durch falsche Reize ausgelöst“, erklärt Dr. Tomas Stein. „Es besagt, dass die Nerven an den betroffenen Bereichen geschädigt sind. Grund dafür sind meist Störungen in den Blutgefäßen und Nervenbahnen, ausgehend von der Hals- oder Lendenwirbelsäule.“ Da die Beschwerden schnell chronisch werden können, sei es dringend notwendig, eine gründliche Diagnose vom Facharzt stellen zu lassen. „Besonders aufmerksam sollte man bei plötzlichen Taubheitsgefühlen sein, die eine ganze Körperhälfte betreffen“, warnt Dr. Stein. „Denn dies kann auf einen Schlaganfall hindeuten und man sollte sofort den Notarzt rufen.“

 

Präventions-Tipp von Dr. Tomas Stein: „Wichtig ist es, das Risiko für muskuläre Verspannungen, Verschleißerscheinungen in den Bandscheiben und Wirbelblockaden zu reduzieren. Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule durch gezieltes Rücken- und Bauchmuskeltraining, achten Sie auf eine ergonomische Sitzhaltung und vermeiden Sie Übergewicht. Schalten Sie zudem alle Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck oder hohe Blutfettwerte aus, die eine Arteriosklerose fördern und die Entstehung eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts begünstigen.“

 

www.humannews.de

 


Pressekontakt:
DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH
Elisabeth Hillen, Leiterin Marketing / PR
Stadthausbrücke 3
20355 Hamburg
Telefon: +49(0)40/36 97 29 19
E-Mail: [email protected]
Homepage: http://www.diagnostik-zentrum.de



Schlagwörter:
Tinnitus, Bandscheibe, Herzrythmus, Zipperlein, Arzt, Schlaganfall, Ernährung, Bewegung