Slow Food - was ist das?

Slow Food – wieder bewusst essen!

Slow Food oder doch lieber Fast Food? Zwei Trends mit zwei völlig unterschiedlichen Motivationen und Vorstellungen. Slow Food bedeutet nicht nur übersetzt, „langsames Essen“. Hinter dem ganzen Slow Food Movement steckt viel mehr. Eine gesunde und bewusste Bewegung rund um die Ernährung, die auch in Deutschland an Beliebtheit zunimmt. Unser Essen soll wieder bewusster konsumiert und mehr Wert auf hochwertige Lebensmittel gelegt werden.

Was ist Slow Food?

Unruhe, Stress, volle Kalender und Termine – es bleibt wenig Zeit zum Kochen und Genießen. Also greifen wir zu Fast Food für eine schnelle und einfache Befüllung. Geschmack ist normalerweise eine Nebensache. Dieser Trend zu Fast Food und Fast Life wird von Vertretern der Slow Food-Bewegung, einer Kultur des bewussten Essens und Genießens, unterstützt. Sie fördern den Erhalt der regionalen Küche und die Vielfalt der Geschmäcker.

Für alle, die sich lieber ein Video anschauen, hier ein kurzer 3-Minuten Überblick, über das ganze Thema Slow Food:

Vorteile von Slow Food

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur gut für Ihre Seele und Ihr Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch positiv auf die Verdauung und den Darm aus. Hunger und Sättigung werden bewusster wahrgenommen.

Ganz im Gegensatz zur Philosophie des Fast Food, bei der Fast Food Hunger bedeutet und dem Körper oft zu viele Kalorien zugesetzt werden. Genuss als solcher kann bei dieser Art der Ernährung unbewusst in den Hintergrund treten. Das Ausmaß der Ernährung über Fast Food auf Körper und Gesundheit kann nicht einmal richtig eingeschätzt werden. Bei Slow Food stehen Genuss und Geschmack im Vordergrund.

Lebensmittel, die auf natürliche und originelle Weise hergestellt werden, sind die Grundlage für die Ernährung gemäß der Slow Food-Philosophie. Dies hat weitere Vorteile: Regionale Hersteller und deren Produktionsmethoden werden indirekt unterstützt. Massentierhaltung und Gentechnik werden dagegen vermieden.

Bioprodukte in Kombination mit regional typischen Zubereitungen ergeben eine Vielzahl von Aromen, die einen bewussten Genuss in der täglichen Ernährung ermöglichen.

Slow Food für zu Hause

Sie können einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag zu Hause auf dem Balkon oder in Ihrem eigenen Garten leisten. Stellen Sie Ihr eigenes Slow Food-Bett im Garten auf und pflanzen Sie verschiedene Gemüsesorten wie:

  • Möhren
  • Salat
  • Erbsen
  • Kartoffeln
  • Zucchini
  • Tomaten oder verschiedene Kräuter können auch einfach in einem Topf auf dem Balkon oder der Fensterbank aufgezogen werden.

Besonders für Kinder ist die bewusste und qualitativ gute Ernährung ein Muss. Kinder sollten von Anfang an lernen und den Unterschied zwischen Paprika und Tomaten erkennen können.

Achten Sie beim Einkauf auf die Qualität der Lebensmittel, die in Ihrem Einkaufskorb landen. Greifen Sie anstatt zu normalen Nudeln ruhig einmal zu Konjak Nudeln und achten Sie darauf, so wenig verarbeitete Lebensmittel, wie möglich zu kaufen. Je nach Jahreszeit bietet der Wochenmarkt eine Vielzahl regionaler und saisonaler typischer Produkte.

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